Harald Pelka gewinnt das 1. Münsteraner-Mini-Master. Im Finale setzt er sich gegen Frank N., Brigitte und Jürgen J. durch. 36 Spielerinnen und Spieler haben das neue Format ausprobiert und bewertet, insgesamt wurden 4 Vorrunden, 3 Zwischenrunden, 3 Halbfinale und eben das Finale gespielt. 

Die Bandbreite innerhalb der Kurzserien war erwartungsgemäß sehr hoch. Zum Teil wurden Tische mit einem 1:0 Ergebnis gewonnen, an anderen Tischen reichten 700 Punkte nicht für den Sieg. Der vierte Finalplatz wurde Im Hoffnungslauf mit über 800 Punkten in vier Päckchen errungen. 

Für die Organisatoren bleibt unterm Strich zunächst die Erkenntnis, dass man so ein Format reibungslos organisieren kann. Die Form des Turniers ist deutlich aufwändiger als der „klassische „Preisskat“. Aber Gerlinde hatte am Orga-Tisch die Fäden in der Hand und hat maßgeblich zum reibungslosen Ablauf beigetragen. Das Prinzip wurde von allen verstanden, die Umsetzung funktioniert, ist aber auch für den Spieler verhältnismäßig aufwändig. Die Pausen zwischen den Serien sind nicht schlecht, die relativ lang dauernde Verteilung der Tische fressen aber Zeit. Auch die nicht abschätzbare Verteilung von 3er und 4er Tischen ist organisatorisch zu bedenken.

Die Grundidee, Spielen und Quatschen miteinander in Einklang zu bringen, verfehlt gewissermaßen das Thema. Alle angemeldeten SpielerInnen und Spieler haben vor dem Abendessen durchgängig gespielt, nach dem Essen gab es nur zwei oder drei KiepenKerle, die die Arbeit eingestellt haben. Anders herum haben viele Spieler, die nicht mehr gewinnen konnten, gegen 20:30 Uhr den Saal verlassen. So gesehen lohnt sich die Abfrage vor jeder Serie nicht, man kann durchgängige Spielbereitschaft unterstellen. Daraus ergeben sich für die inhaltliche Gestaltung einige Optionen. 

Die Idee eines Masters-Turniers ist sicherlich reizvoll. In dem Modus, der erstmalig ausgetragen wurde, gibt es aber Verbesserungspotenzial. Wenn man weiss, dass die angemeldeten Spieler durchgängig spielen möchten, dann kann man aus der Idee auch sehr einfach einen Modus basteln, der spannender ist. Einige Ideen gibt es bereits.Aber das ist Zukunftsmusik. Für das 1. Mini-Master-Turnier bleibt zumindest stehen. War mal was anderes.