ISPA 18/19 4. Spieltag 1. MannschaftFrohes Neues Jahr, liebe Kiepenkerle

Was gibt es Schöneres, als wenn auch das neue Jahr sofort mit unser aller liebsten Hobby, dem Mannschaftsskat beginnt? So war es auch an diesem ersten Samstag des Jahres. Als Drittplatzierter mit acht Punkten Rückstand auf die Spitze sind wir in die Paarungen gestartet. Und was soll man sagen? Neues Spiel – altes Pech. Die Saison will einfach nicht richtig ins Laufen kommen. Mit über 7700 Punkten in der ersten Liste konnten nur 02:04 Punkte geholt werden. Für 4 Wertungspunkte reicht das eigentlich immer, ab und an auch mal für 6. Also ging es mit einer gehörigen Portion Wut in die zweite Liste. Mit 8521 Punkten hatten wir keine Mühe (über 1300 Vorsprung) den „Sechser“  einzutüten. Zur Mittagspause stand so ein Schnitt von über 1000 und „nur“ 08:04 Wertungspunkten. Aber das Wort „nur“ wird uns, wie bereits die ganze Saison, auch heute noch weiter verfolgen.

Zum Mittagessen gab es diesmal serbischen Bohneneintopf, der mit leider schnell Magengrummeln bereitet hat – leider ein Vorbote für den restlichen Nachmittag: Mein Tisch lief symptomatisch für die ganze Mannschaft. Bis Spiel 30 war ich mit 8:1 Spielen und einigen Beeten klarere „Chef“ am Tisch. Von Spiel 31 bis 46 liefen nun 16 Grands in Folge, der niedrigste davon 72, fünf davon sogar mindestens 144 Punkte wert, an die drei Gegner und ich durfte nur zusehen. Trotz eines erneut guten Ergebnisses von fast 7600 Punkten gab es erneut nur 02:04 Punkte. Drei Listen, 23794 Spielpunkte (das ist ein Schnitt von 991,5 Punkten!) und „nur“ (da ist das Wort wieder) 10:08 Wertungspunkten – das gibt’s doch nicht. Also musste dringend noch ein Sechser her. 8353 Punkte wurden es und der zweite Sechser des Tages war da – wenn auch auf etwas ungewöhnliche Art und Weise: Wir hatten kein Ergebnis zwischen 0 und 1000. Sieben Listen über 1000 und eine Minusliste, in der auch alles schief ging. Christopher hat schon Pech mit Extremverteilungen und geht bei 2-3 raus. Ich komme rein und gewinne einen Grand, nur um im Anschluss einen „Zehntrümpfer“ chancenlos zu verlieren: 3-4. Auf vier Gewinnspiele folgt der zweite verlorene „Zehntrümpfer“ und an solch einem Katastrophentisch hätte ich natürlich niemals eine Null auf 7-9-D anreizen dürfen. Also zweiter Wechsel am Tisch bei 7-6(!). Nun kam unser guter Heinz rein, um erstmal ein Spiel nach rechts zu schreiben – an dem Tisch hatten wir eben einen Lauf – Heinz konnte die Liste dann schlussendlich mit 8-7 beenden. Da am Ende der Sechser rum kam, können wir natürlich heute ein wenig darüber lachen. Aber so viel Sorgen wollen wir unserem Cäpt’n Tobi natürlich nicht nochmal bereiten.

Eigentlich schreibe ich hier ja ungern über Einzelpersonen, außer es gibt was außergewöhnliches, wie eben unsere spektakuläre Minusliste. Aber um das Universum im Gleichgewicht zu halten, sollte man dann auch mal was positives über Einzelspieler schreiben: 18241! Das hat unser Thomas Janssen nach 16 Serien erspielt und steht damit auf Platz 5 der Einzelwertung. Thomas, da geht noch was. Einen dicken Umschlag solltest du noch ergattern, er sei dir gegönnt – und vielleicht wird’s ja sogar was mit Platz 1? Thomas für Deutschland!!!