Geil, Geil, Geil

Drei Worte, mit denen Wolfgang Petry im gleichnamigen Schlager, die Stimmung der Ersten am Samstag ausgedrückt hat: Die Ausgangssituation war klar: 1.Bünde 66 ; 2.Grevenbroich 62 ; 3. Münster 60 ; 4. Aachen 60 ; 5. Skatschnecken 58 ; 6.-8. Drei Mannschaften mit jeweils 54 Wertungspunkten. Bis auf Bünde (nur 700 Spielpunkte weniger als wir) hatten wir allen Mannschaften gegenüber auch die klar bessere „Tordifferenz“, so dass wir quasi einen Bonuspunkt hatten. Jeder Punkt sollte wichtig werden: Platz 1 ist die Meisterschaft, Platz 2 die Qualifikation für die Champions-League; Platz  5 reicht noch für die Bundesliga-Endrunde, aber ohne das Startgeld (wird von der ISPA-West nur bis Platz 4 übernommen) „geschenkt“ zu bekommen. Ab Platz 6 gäbe es keine Bundesliga-Endrunde.
Das Schicksal wollte es aber nicht so gut mit uns: Eigentlich hatte ich spielfrei, nur um früh morgens schon einen Anruf auf dem Handy zu haben – ein Spieler ist erkrankt, du musst aushelfen kommen:
Aber: Trotz aller widrigen Umstände wurde Bünde in der ersten Serie um knapp 800 Punkte geschlagen – 8187, 6:0 und nur noch vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Bünde.
Die zweite Liste war mal wieder spiegelbildlich für die ganze Saison: 8169 – viele Spielpunkte, aber zu wenig Wertungspunkte – nur 4:2 … Bünde allerdings auch …

Zur Mittagspause hieß es dann also vier Punkte Rückstand auf Bünde – vier Punkte Vorsprung auf die punktgleichen Plätze 3-5 – Zehn Punkte Vorsprung auf Platz 6 – Magdeburg sollte gebucht sein …

Serie 3 sollte dann die alles entscheidende Serie werden: Kann man Bünde im direkten Duell noch mal angreifen? Kann man!!! 8679, 6:0 und Bünde holt nur die 2:4. Punktgleich. Kiepenkerl mit gut 2500 Spielpunkten Vorsprung in der Pole-Position.
Im „Endspiel“ sollte es dann noch spannender werden, als uns lieb war. 7632 Punkte – 87 und 172 Spielpunkte Vorsprung auf Höllenasse und Grevenbroich – spannende bis zur letzten Karte. Aber es waren 6:0: „DA IS‘ DAT DING!!!!!!!!!“
Die letzten zwölf Monate waren unfassbar für die Erste: Westdeutscher Meister 2018; Westdeutscher Pokalsieger 2018 – kann man das Double noch toppen? Ja die unfassbare Titelverteidigung der Meisterschaft trotz der Abgänge von Hartmut und Michaela…

Noch ein paar Zahlen: 32667 Spielpunkte am fünften Spieltag ; 1021er-Schnitt trotz vier schweren Paarungen.
Ich kann nur eins sagen: Die Truppe ist einfach geil! Menschlich ein super Zusammenhalt, sportlich erfolgreich. Ich freue mich auf viele weitere Jahre in dieser Truppe!!!
Jetzt heißt es: Angriff auf Magdeburg: Zwei Kiepenkerl-Mannschaften werden angreifen – einmal in der Bundesliga und außerdem im Pokal. Jetzt hoffen wir auf das große Double 😉